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Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit - Und was hat Prostitution damit zu tun?

Freitag, 07. September 2018 - 19:00

SOLWODI-Auftaktveranstaltung zum Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung

Vom 2. bis 5. April 2019 richtet SOLWODI Deutschland einen internationalen Kongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen an der Universität Mainz aus, in Kooperation mit CAP International (Coalition against Prostitution) und „Armut und Gesundheit e.V.", Mainz.

Die Gleichstellung von Frau und Mann gehört zu den Grundnormen einer Demokratie und ist für die Weiterentwicklung von Gesellschaften unabdingbar. Geschlechtergerechtigkeit geht über gleiche Löhne und den Zugang zum Arbeitsmarkt hinaus. Eine verantwortungsvolle Gesellschaft schafft Geschlechtergerechtigkeit durch Gesetze und Bildungsarbeit, um so bereits in der jungen Generation ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Der Sexkauf (in der Prostitution) wird in internationalen Studien als Hindernis auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft gesehen. In den vergangenen 18 Jahren wurde bereits in Schweden, Island, Norwegen, Kanada, Nordirland, Frankreich und der Republik Irland der Kauf von Sex verboten. Die EU empfiehlt ihren Mitgliedern diesen Weg, weil er sich be-währt hat: Durch einen Perspektivwechsel hin zum Käufer wird in diesen Ländern das System der Prostitution bekämpft und die Rolle der Frau gestärkt.

 

Die Referentinnen des Abends, Sr. Dr. Lea Ackermann, Helga Tauch, Ruth Müller, Trixia Macliing, plädieren für einen neuen gesetzgeberischen Weg in Deutschland und zeigen auf, was aus politischer, juristischer und medizinischer Sicht für eine Neuausrichtung des Themas Prostitution spricht.

Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

Moderation: Hans-Peter Schössler

 

Auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit - Und was hat Prostitution damit zu tun?
Nummer
98/18
Status
Anmeldeschluss vorbei
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